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Titel: Nightmares
Altersfreigabe: 14
Rechte: Die erwähnten Charaktere aus der Serie „The Beauty and the Beast“ gehören Ron Koslow and the Witt Thomas Produktion. Die Geschichte dient nicht zu kommerziellen Zwecken. Sie entstand allein aus Spaß am Schreiben.
Kategorie: BatB – Action
Charaktere: Vincent und eigene Charaktere
Kommentar: Das kommt davon, wenn man vor dem Schlafengehen „BatB“ schaut... oder so...
Das hier ist eine meiner älteren Stories, und ja, daher kann es sein, dass manches noch ein wenig nach "Mary Sue" klingen mag, ein wenig "Klischeehaft" erscheint. Man möge es mir verzeihen, manches lässt sich einfach nicht so leicht umschreiben. Zudem ist dies eigentlich der mittlere Teil einer Trilogie. Damit die Geschichte auch allein stehen kann, hat diese Fassung ein alternatives Ende.
Feedback: sehr gern


 

NIGHTMARES

1.

New York, Central Park.
Eines schönen Frühlingsabends des Jahres 1993 verließ der ‚Löwenmensch‘ Vincent die unterirdische Welt, in der er lebte, durch einen Abwassertunnel, der in die grüne Lunge New Yorks – den Central Park – führte. Er wollte einen Spaziergang an der frischen Luft machen. Tagsüber konnte er sein Reich unter den Straßen von Manhattan nicht verlassen, da er sein Antlitz vor den Menschen der
oberen Welt verbergen mußte. Aber des nächtens streifte er oft umher. Denn so wie den Menschen die Tage gehörten, so gehörten ihm die Nächte. Manchmal stellte sich Vincent vor, wie es wohl wäre, ein ganz ‚normaler‘ Mensch zu sein, zur Arbeit zu gehen, im Urlaub in ferne Länder zu reisen... Doch diese Gedanken verwarf er jedesmal ganz schnell wieder. Er war nun einmal kein ‚normaler‘ Mensch und er würde auch nie einer sein...

Vincent war noch nicht weit gekommen, als plötzlich, wie aus dem Nichts, eine Frau auf ihn zukam. Er konnte nicht glauben, wen er da vor sich sah: Es war Catherine Chandler, seine einstige Liebe, die jedoch vor einigen Jahren ermordet worden war. Als sie nur noch ein kleines Stück von ihm entfernt war, wich Vincent erschrocken zurück. Catherine schaute ihn überrascht an. „Was ist denn mit Dir? Hast Du etwa Angst vor mir? Glaub mir, ich bin es wirklich!“  Dabei ging sie ganz nah an ihn heran und umarmte ihn. Vincent spürte, daß etwas nicht stimmte. Sein Instinkt sagte ihm, daß das nicht seine Catherine war. Sie konnte es unmöglich sein!
Doch Vincents große Sehnsucht nach ihr schaltete seinen Verstand aus. Und so ignorierte er sein Gespür, umarmte sie seinerseits ebenfalls und flüsterte ihren Namen. Ein paar Tränen liefen seine Wangen hinunter. Vincent schloß die Augen.  Alles schien ihm wie ein wundervoller Traum. Ja, es mußte einfach ein Traum sein.

Plötzlich verspürte er einen stechenden Schmerz an seinem rechten Arm. Vincent öffnete die Augen wieder. Als er Catherine ansah, wußte er, daß er einen törichten Fehler begangen hatte. Sie hatte sich verändert. Die Frau, die nun vor ihm stand, hatte keinerlei Ähnlichkeit mehr mit seiner Cathy. Vincent löste sich entsetzt aus der Umarmung und wich einen Schritt zurück. Die Frau lachte hämisch.  „Wer sind Sie?“ wollte er von ihr wissen.  „Das erfährst Du noch früh genug.“
Vincent bemerkte erst jetzt, daß sie eine Spritze in der Hand hielt. Er fletschte die Zähne und wollte sie angreifen, doch sein Körper gehorchte ihm nicht mehr. Seine Gliedmaßen fühlten sich taub an. Vincents Beine gaben unter seinem Gewicht nach und er stürzte zu Boden. Bevor er das Bewußtsein verlor, sah er noch, wie sich die Frau lachend über ihn beugte. Dann sah und spürte er nichts mehr.

***

Langsam öffnete Vincent die Augen. Noch ziemlich benommen versuchte er, sich zu orientieren. Doch er mußte feststellen, daß er von völliger Dunkelheit umgeben war. Zwar konnte er beinahe wie eine Katze im Dunkeln sehen, aber selbst das half ihm diesmal nicht weiter. Er befand sich scheinbar in einem kleinen, fensterlosen Raum. Es war ihm unmöglich, in der Finsternis eine Tür zu entdecken.
Die Luft war feucht und stickig. Vincent spürte, daß er auf hartem, kaltem Steinboden lag. Er war an Händen und Füßen gefesselt. Vincent richtete sich auf. Seine Hand- und Fußgelenke schmerzten von den viel zu engen Fesseln, die ihm tief ins Fleisch schnitten. Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren. War es gerade morgens oder abends? War er erst kurz hier, oder schon länger? Vincent wußte es nicht.

Auf einmal wurde die Tür des Raumes geöffnet. Der plötzliche Lichteinfall tat Vincent in den Augen weh. Er mußte unweigerlich blinzeln. Dennoch erkannte er die Person, die durch die Tür trat: Es war die Frau, der er seine missliche Lage zu verdanken hatte. Vincent fing an zu brüllen und entblößte seine Fänge. Nur die Fesseln und die Benommenheit verhinderten, daß er sich auf sie stürzte.
Hinter der Frau tauchten zwei Männer auf. Sie schritten auf Vincent zu. Dieser wich – noch immer brüllend, mit gebleckten Zähnen – zurück, bis er an die hintere Wand des Raumes stieß. Die Männer packten ihn an den Oberarmen und Schultern und drückten ihn mit aller Kraft mit dem Rücken gegen die Wand. Vincent versuchte, sich aus ihrem Griff zu befreien, doch es gelang ihm nicht. Die Frau näherte sich ihm.

Sie erkannte den Haß, aber auch große Angst in seinen Augen. Das belustigte sie scheinbar, denn sie begann zu grinsen. Vincent begriff, daß seine Drohgebärden nichts brachten. Daher stellte er sie ein und fragte die Frau nochmals: „Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir?“  „Das werde ich Dir sagen: Ich gehöre zu den sogenannten ‚schwarzen‘ Hexen. Leider gibt es da eine ‚weiße‘ Hexe, die mir und den anderen Hexen meiner Zunft das Leben schwer macht. Ich brauche Deine Hilfe, um diese Hexe unschädlich zu machen.“  „Warum sollte ich Ihnen helfen?“  „Ganz einfach. Weil Du keine andere Wahl hast. Ich werde Dich zu meinem Untertan machen. Ich habe Dich schon eine ganze Weile beobachtet. Vom ersten Augenblick an, als ich Dich kämpfen und auch töten sah, wußte ich, daß Du der Richtige bist.“

Kaum hatte sie das gesagt, hielt sie erneut eine Spritze in der Hand. Ohne Probleme injizierte sie deren Inhalt abermals in eine Vene in Vincents Arm. Danach holte sie ein Halsband hervor. Einer der Männer ergriff mit einer Hand Vincents Kopf und hielt ihn fest, während er mit der anderen Hand weiterhin dessen Arm festhielt. Die Hexe legte Vincent das Halsband an. Dann begann sie, etwas in einer Sprache aufzusagen, die Vincent nicht verstand. Plötzlich wurde er furchtbar müde und konnte sich kaum noch wachhalten. Schließlich fielen ihm die Augen zu und er sank in einen tiefen Schlaf.

***

Die Kreatur öffnete die Augen. Doch alles, was sie sah, war Finsternis. Ihre Hände und Füße waren gefesselt. Aber es war kein Problem für sie, sich von den Fesseln zu befreien. Sie hatte keine Ahnung, wo sie sich befand, noch wußte sie, wer oder was sie war. Sie folgte nur ihrem Instinkt. Und der sagte ihr, daß sie hier irgendwie herauskommen mußte. Leicht benommen sprang das Wesen auf und tastete die Wände nach einem Ausgang ab. Nach einigem Suchen fand es eine Tür. Die Tür war nicht verschlossen. Die Kreatur riss sie auf und trat hindurch. Hinter der Tür befand sich ein langer, leerer Korridor. Das Wesen lief den Korridor hinunter und gelangte an dessen Ende zu einer weiteren Tür. Mit einem Mal hörte es hinter sich Schritte. Blitzschnell drehte es sich um. Eine Frau näherte sich ihm. Das Wesen begann, wie ein Raubtier zu knurren. Die Frau blieb stehen. Sie lächelte. Das Wesen kümmerte sich nicht weiter um die Frau, es wollte nur eins: raus hier. Die Tür hielt seiner Kraft nicht lange Stand und so lief es schon einen Moment später hinaus ins Freie.

Die Frau sah ihm freudig hinterher. Ihr Bannspruch in Verbindung mit dem Halsband und dem Inhalt der Spritze hatte allem Anschein nach sogar noch besser funktioniert als sie es sich insgeheim erhofft hatte. In dem Augenblick, als Vincent eingeschlafen war, war alles was den ‚Menschen‘ in ihm ausgemacht hatte - sein warmherziges Wesen, seine Erinnerungen und auch sein Wissen - ausgelöscht worden. Dadurch wurde er zu einer gefährlichen Bestie, zu einem Tier. John Pater wäre wahrlich stolz auf ihn gewesen!

***

Zielstrebig lief er durch die Nacht, angetrieben von einer unsichtbaren Macht. Da war irgendetwas. Er hatte etwas zu erledigen. Doch was? Es fiel ihm beim besten Willen nicht ein.

Plötzlich wußte er es wieder. Er sollte jemanden töten, eine Hexe! Er lief ohne große Pausen und so schnell es ging weiter. Weiter zu dem Ort, wo sich die Hexe aufhielt...


~  ~ *  ~  ~

 

2.

Eine kleine Stadt, irgendwo in Deutschland. Auf einer etwas abgelegenen Wiese in der Nähe eines Reiterhofes nutzten zwei Mädchen die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings, um mit ihren Pferden im Freien zu trainieren.

Die Mädchen hießen Anna und Sandra, und waren gute Freundinnen. Zum Aufwärmen der Pferde wollten sie diese erst einmal ein paar Runden an der Longe laufen lassen. Sandra machte mit ihrer Stute ‚Princess Sandra‘ den Anfang. Dann kam Anna mit ihrem Wallach ‚Artax‘ an die Reihe. Aber schon nach wenigen Runden wurde Artax unruhig. Er schnaubte wild und versuchte sich loszureißen. Schließlich fing er auch noch an zu steigen. Anna konnte ihn kaum noch halten. Alles gute Zureden half nichts. Irgendetwas versetzte ihn in Panik, doch es war nichts ungewöhnliches zu sehen. Als sie zu Sandra blickte, mußte Anna feststellen, daß sich deren Stute ähnlich verhielt. Artax zerrte immer stärker an der Longe. Als es der ‚Prinzessin‘ gelang, sich loszureißen, war der Wallach auch nicht mehr zu halten. Die Pferde galoppierten davon. Zum Glück liefen sie wenigstens nicht in Richtung Straße, sondern zu den anderen Weiden.

Da Anna und Sandra den Pferden unmöglich zu Fuß folgen konnten, beschlossen sie, zum Reiterhof zu laufen. Doch nach wenigen Schritten machte sich auch in Anna eine große Unruhe breit. Sie nahm plötzlich die Anwesenheit von etwas 'Bösem', einer fremden Macht, wahr. Abrupt blieb sie stehen. 'Warum nur immer ich?' dachte sie insgeheim bei sich. Anna hatte so sehr gehofft, endlich mal ein paar Tage in Ruhe mit ihrer Freundin verbringen zu können, einfach mal wieder ein ganz ‚normales‘ Leben haben zu können...
Manchmal sehnte sie sich zu der Zeit zurück, als sie noch keine Hexe war. Vielleicht lag das aber nur daran, daß sie erst vor ein paar Monaten in den Kreis der ‚weißen‘ Hexen aufgenommen worden war. Zwar hatte sie zusammen mit den anderen schon ein paar Untaten der sogenannten ‚schwarzen‘ Hexen vereiteln können, aber trotzdem hatte sie sich noch nicht vollends an den Umstand gewöhnt, nun eine richtige Hexe zu sein.

Sandra stoppte ebenfalls und kam zu Anna. Besorgt fragte sie: „Was ist los? Was hast Du?“  Anna erzählte ihr von ihrer Wahrnehmung. Da Sandra keine Hexe war, hatte sie nichts bemerkt. Vorsichtig schauten die Beiden sich um. Aber sie entdeckten weit und breit keine Menschenseele. Scheinbar waren sie die Einzigen hier.

Auf einmal sah Anna jemanden auf sich und ihre Freundin zukommen. Die Person trug einen Umhang mit Kapuze, wodurch ihr Gesicht verdeckt war. Anna glaubte zu wissen, wer das war. Doch das konnte unmöglich sein. Denn die Person, an die sie dachte, lebte in New York. Als sie näher kam sah Anna ihr Gesicht. Nun war kein Zweifel mehr möglich. Es handelte sich tatsächlich um Vincent, den ‚Löwenmenschen‘. Sie hatte ihn vor einiger Zeit mehr zufällig kennengelernt und sich ein wenig mit ihm angefreundet. Doch schien er irgendwie verändert zu sein. Das war nicht der Vincent, den sie kannte! In seinen Augen sah sie ein Funkeln, wie in den Augen einer Katze, die auf der Jagd war. Schlagartig wurde ihr bewußt, daß das ‚Böse‘, das sie gespürt hatte, von ihm ausging. Anna begriff, in welcher Gefahr sie und ihre Freundin schwebten. Vincent war wirklich auf der Jagd. Und seine Beute, das würde sie selbst sein, vermutete Anna. Brüllend, mit entblößten Fängen, kam er auf die beiden Mädchen zu.

'Heute ist ein schöner Tag zum Sterben...' Wieso mußte Anna dieser Satz ausgerechnet jetzt in den Sinn kommen?  Vincents Schritte wurden schneller. Er lief auf Anna zu und versuchte, sie anzugreifen. In letzter Sekunde gelang es ihr, auszuweichen. Vincent versuchte es erneut, doch auch diesmal war Anna schneller. Vincent gab nicht auf. Seine Reflexe waren ebenfalls sehr schnell. Anna blieb keine Zeit, ihre Hexenkräfte einzusetzen. Vincent war viel stärker und größer als sie. Sie wußte, daß sie keine große Chance gegen ihn hatte. Außerdem wollte sie nicht gegen einen Freund kämpfen. Sie hoffte, daß ihr schnell ein rettender Einfall kam.

Als Anna wieder einmal versuchte, seiner Attacke auszuweichen, kam sie ins Straucheln und fiel hin. Bevor es ihr gelang wieder aufzustehen, stand Vincent bereits über ihr. Zur Flucht war es eindeutig zu spät. Unter lautem Gebrüll holte er aus und schlug ihr seine Krallen in den linken Arm, den sie schützend vor den Oberkörper hielt. Der Schmerz war furchtbar und die Wunde blutete stark. Anna war wie gelähmt vor Entsetzen. Ihr war klar, daß sie sich zusammenreißen mußte, wenn sie entkommen wollte.
Endlich kam ihr eine Idee. Schnell hob sie eine Handvoll Erde auf und warf sie Vincent ins Gesicht. Während er sich die Augen rieb, stand sie auf. Aber als sie weglaufen wollte, schlug Vincent reflexartig nach ihr. Er traf sie am Rücken. Anna ignorierte die Schmerzen so gut es ging und rannte zu Sandra, die verängstigt am Rand der Wiese stand. Sie fragte Anna, wie sie ihr helfen konnte. Eigentlich hatte Anna sie raushalten wollen, aus Angst, daß ihr etwas passierte. Doch sie war auf ihre Hilfe angewiesen. Daher sagte sie ihrer Freundin: „Versuch ihn eine Weile abzulenken. Ich brauche ein wenig Zeit, um mir etwas auszudenken.“ „Ok, aber beeil Dich“, erwiderte Sandra und lief los. Verzweifelt durchforstete Anna ihre Erinnerungen nach einem geeigneten Hexenspruch. Sandra wandte derweil einige Tricks an, um Vincent von Anna fernzuhalten. Dabei achtete sie darauf, außer Reichweite seiner Pranken zu bleiben.

Endlich fiel der Hexe ein Spruch ein, der Vincent ins ‚Reich der Träume‘ schicken sollte. Anna schaute zu Sandra ...und sah gerade noch, wie Vincent diese doch mit einer seiner Klauen traf. Sandra fiel zu Boden. So schnell sie konnte, rannte Anna zu ihr. Ihre eigenen Verletzungen verdrängte sie. Anna stellte sich zwischen Sandra und die Bestie, die einmal Vincent gewesen war und sagte den Spruch auf. Zu ihrem Entsetzen zeigte dieser jedoch keinerlei Wirkung. Vincent schien zu lächeln. Dann holte er abermals zum Schlag aus...

Der hohe Blutverlust machte sich bemerkbar. Anna konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Benommen sank sie zu Boden. Da sie schon halb bewußtlos war, bekam sie vom nächsten Prankenhieb nicht mehr viel mit. Auch die Schmerzen nahm sie nicht mehr war. Sie verspürte nur noch eine große Müdigkeit...

Auf einmal glaubte sie Sandra hinter Vincent stehen zu sehen. Doch dann wurde Anna schwarz vor Augen und sie verlor endgültig das Bewußtsein.

***

Vincent schreckte hoch. In der Ferne hörte er das Rattern einer U-Bahn. Die Rohre, über die sich die Tunnelbewohner Nachrichten schickten, schwiegen. Es war tief in der Nacht. Noch immer entsetzt über den Alptraum, vor allem über all die Gewalt, die darin vorgekommen war, stand Vincent auf. Er konnte unmöglich gleich wieder einschlafen. Daher beschloss er, kurz nach seinem Sohn zu sehen.
Leise ging er zu dessen Bett. Jacob schlief tief und fest. Beruhigt begab sich Vincent zurück in sein eigenes Bett und versuchte weiterzuschlafen...

***

Schweißgebadet wachte Anna auf. Sie schaute auf die Uhr. Es war drei Uhr morgens. Ihr Zimmer war erhellt vom flimmernden Fernseher. Sie stand auf, schaltete ihn aus und nahm das Video, welches sie sich vorm Schlafengehen angeschaut hatte, aus dem Videorecorder. Mit einem Mal ertönte ein unglaubliches Geschrei durch das offene Fenster. Im ersten Moment erschrak Anna, doch dann wußte sie, was es war: Sicherlich kämpften wieder einmal ein paar Kater um ihre Reviere. Sie ging zum Fenster und blickte einige Minuten geistesabwesend in die Dunkelheit. In ihren Gedanken war sie noch immer bei dem furchtbaren Alptraum. Es war ihr alles so real vorgekommen...

Oder war das ganze vielleicht gar kein Traum gewesen?

ENDE (?)


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